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Scheiden tut weh – auch finanziell

Entscheiden sich zwei Menschen für ein gemeinsames Leben, liegen Hochzeit und Immobilienkauf oft nah beieinander. Weil jedoch die Scheidungsrate stetig zunimmt – sie liegt derzeit bei über 40 Prozent – wird es auch fürs eigene Häuschen meist eng. Einer allein kann die Finanzierung nicht stemmen und ein Verkauf deckt nur einen Teil der verbliebenen Last. Gut, wenn in dieser Situation jemand einspringt.

Wer denkt schon am Hochzeitstag an Scheidung? Offensichtlich zu wenige, wie ein Blick auf die Statistik belegt. Nach Angaben des statistischen Bundesamts betrug die Scheidungsrate im Jahr 2003 immerhin 43,6 Prozent und war damit doppelt so hoch wie vor 20 Jahren. Im Fall einer Trennung gehen jedoch nicht nur die persönlichen Gefühle zu Bruch, auch finanziell endet eine vormals glückliche Beziehung oft mit heftigem Streit. Ganz besonders belasten dabei häufig die zusammen erworbenen Immobilien. Der Grund ist ganz einfach: Weil die durchschnittliche Ehe nur 13,4 Jahre hält und die Scheidungsrate im sechsten Jahr der Ehe besonders hoch ist, gehören Haus oder Wohnung zum Großteil noch der Bank. So scheitern 37 Prozent der Finanzierungen, weil eine Scheidung dazwischen kommt. Dem getrennten Paar bleibt meist nur der Verkauf – zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, da der Erlös häufig nur einen Teil der verbleibenden Kreditlast deckt.

 

Scheidungsrisiko wird verdrängt

Obwohl die Deutschen lieber zu viele als zu wenige Versicherungen abschließen, spielt der Schutz gegen finanzielle Risiken im Fall einer Scheidung eine geringe Rolle im Bewusstsein. Dazu kommt: Junge Paare wollen sich lieber nicht mit diesem Thema beschäftigen und zudem trauen sich die Wenigsten, den Partner darauf anzusprechen. Für Hanns-Bodo Berger, Senior Key Account Manager des Restschuldversicherers Credit Life International eine falsche Zurückhaltung: „Gegen Berufsunfähigkeit oder Einbruch versichern sich deutlich mehr Menschen, obwohl das Risiko in beiden Fällen geringer ist als das einer Scheidung.“ Nach Bergers Erfahrung steigt jedoch derzeit die Bereitschaft, nüchtern mit dem Thema umzugehen. Allerdings hält das relativ hohe Scheidungsrisiko die meisten Anbieter noch immer davon ab, eine entsprechende Versicherung anzubieten. Im Grunde lässt sich eine Scheidungsversicherung jedoch ebenso kalkulieren wie jede andere Versicherung auch. Credit Life hat nach Bergers Worten umfangreiche Daten analysiert und dabei interessante Sachverhalte aufgedeckt: „Das höchste Trennungsrisiko besteht zwischen dem fünften und neunten Ehejahr, danach fallen die Scheidungsraten ab. Ebenso stellen Ehen, bei denen die Frau deutlich mehr verdient als der Mann, ein überdurchschnittliches Risiko dar.“ Andere “Ehekiller“ sind Schichtarbeit oder niedriges Einkommen. Auch Ehen, die in jungen Jahren geschlossen wurden, weisen ein hohes Scheidungsrisiko auf. Katholische Ehen halten dagegen besonders lang.

 

Besser gut versichert

Falls sich ein Paar trennt und gemeinsame, finanzielle Belastungen bestehen, übernimmt die Scheidungsversicherung von Credit Life nun Teile der mit der Scheidung verbundenen Mehrkosten. Wie viel, entscheidet der Kunde beim Abschluss der Versicherung. Ziel ist es, dass der Kreditnehmer den Kreditvertrag erfüllen und die noch nicht voll abbezahlte Immobilie behalten kann. Credit Life zahlt in diesem Fall eine Einmalzahlung zugunsten des Kreditkontos. Nach Bergers Einschätzung ein großer Vorteil: „Durch diese Sondertilgung sinkt die Finanzierungslast insgesamt.“ Wichtig, falls ein Partner das Objekt behalten möchte. Soll es trotzdem verkauft werden, liegt der realisierte Preis oft unterhalb der verbleibenden Kreditschuld. Auch hier kann die Leistung aus der Scheidungsversicherung dabei helfen, die Lücke zu schließen.

 

Voraussetzung ist, dass der Kredit auf beide Partner läuft. Eventuelle Zahlungen erfolgen immer zu Gunsten des Kreditkontos. Der Beitrag ist unabhängig vom Alter oder anderen persönlichen Faktoren sondern bemisst sich an der Höhe der Leistung der Scheidungsversicherung. Jeder Versicherungsnehmer kann seine Leistung daher selbst gestalten.

 

In der Vergangenheit gingen Versicherer davon aus, dass das Risiko Scheidung kaum versicherbar sei. Credit Life hält das Scheidungsrisiko jedoch gerade im Zusammenhang mit Finanzierungen für quantifizierbar. Probleme in der Vermarktung sieht Berger nicht: „Bei der Zielgruppe handelt es sich um mündige Kreditkunden, die sich vor einer Immobilienfinanzierung sehr wohl mit den damit verbundenen Risiken beschäftigen.“

 

Den großen Risiken vorbeugen

Normalverbraucher unternehmen mit dem Kauf einer Immobilie meist die größte Finanzierung ihres Lebens – abgestimmt auf ein Paar. Trennungen bedeuten daher häufig einen Teufelskreis: Finanzielle Schwierigkeiten führen zur Scheidung und die Scheidung führt zu finanziellen Schwierigkeiten. In einer solchen Situation kann die Scheidungsversicherung dabei helfen, finanzielle Belastungen zu verringern. Allerdings müssen sich Interessenten unmittelbar nach Abschluss eines Kreditvertrages um die Versicherung kümmern. So kann es in der Zukunft gelingen, diesem Teufelskreis zu entkommen. Und wer sich zusätzlich gegen Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit versichert, deckt damit rund 70 Prozent aller Kreditrisiken ab. Auch diese Komplettabdeckung bietet Credit Life an.